SWR2 Wissen: Die Dynamik, eine wichtige Komponente von Musik, ist in populären Produktionen quasi abgeschafft. Digitale Soundprozessoren drücken den Abstand von leise bis laut immer enger zusammen und erzielen so beim Zuhörer eine immer größere empfundene Lautstärke und dadurch ein scheinbar attraktiveres Produkt. Aber warum finden wir das Laute attraktiv und was geht unserem Ohr verloren, wenn die Dynamik fehlt? Gibt es eine Gegenbewegung im Lautheitswahn?
Medien-Dateien:
swr2_wissen_081223_popmusik_im_lautheitswahn.12844s.mp3 (MPEG Layer 2 Audio, 25.2 MB)
via SWR2 Wissen.

3 Kommentare
Jo sagt:
13. Januar 2009 von 11:33 (UTC 1)
Nicht nur bei Tonaufnahmen, sondern auch auf Konzerten fällt mir diese Problematik immer wieder auf. Besonders „self-made“-Tontechnikern fehlt meistens das Verständnis für diese Problematik. Es fehlt ihnen eben meistens auch das musikalische und physikalische Wissen.
Der Artikel „The Loudness War Is Over – If We Want It“ passt sehr gut zum Inhalt dieses Podcasts.
Zum dem in diesem Artikel und im Podcast erwähnten „Lautheitskrieg“/„Loudness War“ gibt es auch einen deutschen Wikipedia-Eintrag.
Jo sagt:
13. Januar 2009 von 11:45 (UTC 1)
Und noch was interessantes: Die „Ehrenrolle der dynamischen Tonaufnahmen“
Jo sagt:
13. Januar 2009 von 13:51 (UTC 1)
Hier das Video, auf das sich der Podcast bezieht:
Mehr YouTube-Videos zum Thema „Loudness War“