Das Kulturamt der Stadt gibt mit „The Sound of Cologne“ und „Underground Explosion“ einen kompakten Überblick über die vielfältige Kölner Musikszene. Auf den Samplern sind von Indie bis Elektro viele Stile vertreten.
Quelle: ksta.de, Kathrin Gemein
Dass Köln eine vielfältige junge Musikszene hat, die sich selbstbewusst präsentieren kann, beweisen wiederholt die vom Kulturamt unterstützten Compilations „The Sound of Cologne“ und „Underground Explosion“. So bieten die insgesamt fünf CDs dem interessierten Musikfan liebevoll kuratiert einen kompakten Überblick über die hiesigen Musiker zwischen Indie, Pop und elektronischer Musik.
Dabei werden etabliertere Künstler der Stadt – quasi als Zugpferde – mit unbekannteren Acts kombiniert: Schließlich wird mit diesem Projekt jungen Bands eine Chance gegeben, an die Öffentlichkeit zu treten. Außerdem soll so die große Bandbreite der Kölner Musikszene zwischen Alt und Neu abgebildet werden. Die Künstler haben dazu jeweils einen Track bereitgestellt. „Wir versuchen damit die aktuellen Musiktrends der Stadt auszuprägen“, sagt Manfred Post, Referent für Popularmusik des Kulturamts. „Außerdem sind die Sampler ein gutes Instrument, um Promotion für die Kölner Szene zu machen.“ So wird für die Kölner Musikszene geworben und zugleich Marketing für den Musikstandort Köln gemacht. Mit so einem Sampler gibt es auch international eine erstaunliche Resonanz, so der „älteste Rock-Beauftragte der Welt“ – wie Post sich lächelnd bezeichnet. Da das Musikfestival „c/o pop“ in diesem Jahr mit dem „Iceland Airwaves Festival“ kooperiert, sollen die Sampler auch im isländischen Reykjavik vorgestellt werden. Post sieht sein breit aufgestelltes Engagement vom „Sozialarbeiter der Bands bis hin zum Kulturwirtschaftler“. So möchte er die Popmusik, die im Gegensatz zu anderen kulturellen Bereichen eher unter privatwirtschaftlichen Mechanismen funktioniert, stärken.
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